• Kniepsand & Dünen

Da kann es einem schon mal die Sprache verschlagen: Der oft menschenleere Amrumer Strand – auch Kniepsand genannt – erstreckt sich so weit das Auge reicht, und hinterlässt einen unvergesslichen Eindruck! Leuchttürme grüßen aus der Ferne, wunderschöne Wolkenformationen bespielen den Himmel, und laute Rufe der Möwen erzählen von Meer und Wind.
 

  • © AT

    Themenweg Dünen

    Wittdün auf Amrum

    Attraktionen auf dieser Rundtour: Leuchtturm, Dünenwanderweg, Wriakhörnsee, Aussichtsdüne

    Länge:

    4,47 km, Bushaltestelle am Leuchtturm

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  • © AT

    Themenweg Nordsee

    Norddorf auf Amrum

    Attraktionen auf dieser Rundtour: Dünen, Kniepsand, Amrumer Odde

    Länge:

    10,04 km, Großer Parkplatz am Ortseingang von Norddorf

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  • Strandübergang Himmelsleiter
    © Christoph Partsch

    Aussichtsdüne & Strandübergang "Himmelsleiter"

    Norddorf

    Direkter Übergang vom Kniepsand zum Naturschutzgebiet "Amrumer Dünen" über einen Treppenaufgang. Die…

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  • Wittdün, Aussichtsdüne am Campingplatz
    © AT

    Aussichtsdüne am Campingplatz

    Wittdün
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  • Aussichtsdüne am Vogelwarthaus
    © Oliver Franke

    Aussichtsdüne am Vogelwarthaus

    Norddorf

    Das Betreten vom Naturschutzgebiet und der Aussichtsdüne ist nur während Führungen mit dem Vogelwart…

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  • Aussichstdüne Süddorf
    © Lars Rickerts

    Aussichtsdüne Süddorf am Tanenwai

    Süddorf

    Die Süddofer Aussichtsdüne ist über den Bohlenweg nähe Süddorfer Strandübergang zu erreichen

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  • Blick Richtung Kniepsandbucht
    © Lars Rickerts

    Aussichtsdüne Wittdün am Kiefernweg

    Wittdün

    Die Wittdüner Aussichtsdüne ist über den Kiefernweg oder Bohlenweg Wittdün-Wriakhörn zu erreichen.

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  • Aussichtsplattform am Beginn der Odde
    © AT

    Aussichtsplattform am Beginn der Odde

    Norddorf
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  • Aussichtsplattform am Hauptstrandübergang
    © AT

    Aussichtsplattform am Hauptstrandübergang

    Norddorf
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  • Aussichtsplattform am Watt
    © Oliver Franke

    Aussichtsplattform am Watt

    Nebel
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  • Aussichtsdüne A Siatler
    © P. Totzauer

    Norddorfer Aussichtsdüne "A Siatler"

    Norddorf

    Die Norddorfer Aussichtsdüne "A Siatler" ist mit 32 Metern die höchste Düne auf Amrum! Von ihr aus…

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  • © Lars Rickerts

    Strandübergang am Leuchtturm

    Wittdün auf Amrum

    Der unbefestigte Übergang befindet sich am Start/Ende des Dünenwanderweges in Nähe des Leuchtturms…

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Dünenvegetation

  • Amrum besitzt eines der größten zusammenhängenden Dünengebiete Deutschlands – mit Dünen, die sich durch Wind und Sand ständig verändern.
  • Die ersten Pflanzen, die sich auf den Dünen ansiedeln, sind vor allem Strandhafer und Sandsegge. Mit ihren tiefen Wurzeln halten sie den Sand fest und sorgen dafür, dass Dünen überhaupt entstehen können.
  • Die Vegetation ist perfekt an raue Bedingungen angepasst: salzhaltige Luft, starke Winde, Trockenheit und nährstoffarme Böden.
  • Die Dünen bieten zahlreichen seltenen Insekten, Vögeln und anderen Tieren einen wichtigen Lebensraum und sind deshalb besonders schützenswert.
  • Schon ein einzelner Fußabdruck kann empfindliche Pflanzen schädigen. Deshalb helfen markierte Wege dabei, die einzigartige Dünenlandschaft für kommende Generationen zu bewahren.

Wer genauer hinschaut, kann eine fantastische Pflanzenwelt in den Dünen entdecken. Ein Naturlehrpfad um die Vogelkoje und Dünenführungen geben dabei Einblicke.

Zum Lebensraumtyp gehören feuchte Senken und Ausblasungsmulden in Küstendünenbereichen auf sandigen Böden. Der Standort kann rein grund- oder brackwasserbeeinflusst sein. Kaum ein Lebensraum an der Küste ist so reich an seltenen und gefährdeten Pflanzenarten wie die feuchten Dünentäler. Anteil des Verbreitungsgebietes feuchter Dünentäler in den Bundesländern Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein: HH 4 % (2,70 ha), NI 52 % (500 ha), SH 44 % (300 ha).

Nach der Roten Liste der gefährdeten Biotoptypen Deutschlands gelten feuchte Dünentäler als „stark gefährdet“ bis „von vollständiger Vernichtung bedroht“. Feuchte Dünentäler sind vor allem durch die Entnahme von Grundwasser, Eindeichung, Aufschüttung, Verminderung von Erosionsprozessen, Überflutungsereignissen und durch Veränderung der Artenzusammensetzung beeinträchtigt. Weitere Gefährdungen sind die Luftverschmutzung und Eintrag atmogener Schadstoffe sowie das Ausbreiten invasiver Neophyten.

 

Der Öömrang Ferian i.f. bemüht sich die verbuschten Täler händisch zu entkusseln. Eine besondere Herausforderung stellt die Abfuhr des entkusselten Materials dar. Die Maßnahmen müssen in der Regel mitten im NSG Amrumer Dünen durchgeführt werden. Schwere Maschinen und Geräte können nur schwer oder garnicht in das Gebiet gelangen, sodass sich Arbeitseinsätze in Form von Workcamps oder mit dem eigenen Freiwilligenteam empfehlen. Das Material muss mit Hilfe von Karren an die Abfuhrstelle transportiert werden. Eine weitere Herausforderung stellt die teils im Wachstum schon sehr fortgeschrittene Verbuschung dar. So müssen ggf. Gehölze von über 2 m Höhe und einem Stammdurchmesser von mehreren Zentimetern samt Wurzelwerk mit Körpereinsatz entfernt werden. Dennoch kann dieser Einsatz in einer kleinen Gruppe innerhalb weniger Stunden zum Erfolg führen

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