Liebe Inselfreunde, für tagesaktuelle Informationen zur Corona-Krise verweisen wir auch auf die offizielle Website des Tourismusverbandes Schleswig-Holstein. Zum Link.

Wichtige Telefonnummern bei weiteren Fragen zu Corona
· Ärztliche Beratung: Ihr Hausarzt oder 116 117
· Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums 030 346 465 100.
· Bürgertelefon auf Landesebene 0431 79 70 00 01 (werktags von 8:00 bis 18:00 Uhr). Informationen für die Fachöffentlichkeit inkl.
· Hotline des Gesundheitsamts Nordfriesland für Rückkehrer aus Risikogebieten und Entscheidungsträger (z.B. Veranstalter in Nordfriesland): 0 48 41 6 77 55 (8:00 bis 16:00 Uhr, für sehr eilige Fragen durchgängig)

Bitte halten Sie diese Hotline für spezielle Fragen frei.
Allgemeinärztliche Beratung und allgemeine Auskünfte erhalten Sie unter den anderen Nummern.

Hinweise des Klinikums Nordfriesland / Inselkrankenhaus Föhr-Amrum unter www.klinikum-nf.de/aktuelles/aktuelles/2020

Die AmrumTouristik AöR ist für Sie wie folgt erreichbar:
AmrumTouristik am Fähranleger:
Mo.-Fr. 9.00 Uhr – 14 Uhr
E-Mail: info@amrum.de
Tel.: 04682-94030

Die AmrumTouristiken Norddorf und Nebel bleiben für Publikumsverkehr aus gegebenem Anlass geschlossen
und sind telefonisch bzw. per Mail erreichbar:
Mo.-Fr. 10.00 Uhr – 14.00 Uhr
E-Mail: norddorf@amrum.de
Tel.: 04682-94700

E-Mail: nebel@amrum.de
Tel.: 04682-94300

Kurabgabeabteilung:
Mo.-Fr. 09.00 Uhr – 15.00 Uhr
E-Mail: nebel@amrum.de
Tel.: 04682-9430-21 od. – 22

Buchhaltung:
Mo.-Fr. 08.00 Uhr – 16.00 Uhr
E-Mail: finanzen@amrum.de
Tel.: 04682-943923

Wir bitten von persönlichen Besuchen in grundsätzlich abzusehen. Das gilt insbesondere für die Touristinformationen
in Norddorf und Nebel. Vereinbaren Sie dort bitte in wichtigen Fällen einen Termin. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

BEACHTEN SIE DEN SONDERFAHRPLAN DER BUSSE AUF AMRUM. Zum Link.

Informationen vom Tourismusverband S-H, vom Amt Föhr-Amrum und von der Landesregierung

Aktuelle Info 30.3.2020

Der Tourismusverband informiert aktuell wie folgt:

Darlehensprogramm des Landes (Mittelstandssicherungsfond)
Ab Mittwoch, 1. April werden Sparkassen und Privatbanken in die Lage versetzt, Darlehen aus dem IB.SH-Mittelstandssicherungs­fonds an die von der Krise besonders hart getroffenen Betriebe des Beherbergungsgewerbes und der Gastronomie in Schleswig-Holstein auszugeben. Dafür hatte die Landesregierung bereits vor zwei Wochen ein Hilfspaket mit einem Gesamtumfang von 500 Millionen geschnürt. Nach Angaben von Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz und dem Chef der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH), Erk Westermann-Lammers, werden von den 300 Millionen Euro Landesgeld des Mittelstands-Sicherungsfonds je die Hälfte für kleinere Darlehen zwischen 15.000 und 50.000 Euro sowie für große Darlehen zwischen 50.000 und 750.000 Euro verwendet. Anders als beim Zuschuss-Programm, das direkt über die IB.SH abgewickelt wird, gewährt die Förderbank aus dem Mittelstandssicherungsfonds nur dann entsprechende Kredite, wenn sich die Hausbank mit einem separaten Darlehen in Höhe von zehn Prozent an der Finanzierung zu eigenen Konditionen beteiligt. Das Darlehen hat eine Laufzeit von 12 Jahren und ist in den ersten fünf Jahren zinslos. Die Tilgung über einen Zeitraum von 10 Jahren beginnt erst nach zwei Jahren.

Das Antragsformular soll noch in dieser Woche auf der Website der IB.SH (www.ib-sh.de) zum Download zur Verfügung stehen. Die ausgefüllten Formulare werden an die Hausbank gemailt, die sie bearbeitet und dann an die IB.SH weiterleitet. „Nach positiver Prüfung zahlt die IB.SH die Darlehenssumme dann direkt auf das Konto des Unternehmens bei der Hausbank“.

Wirtschaftsförderungsgesellschaften, Kammern und weitere Partner die IB.SH unterstützen die IB.SH, indem sie die Unternehmen beraten.
Das Förderdarlehen aus dem IB.SH Mittelstandssicherungsfonds kann neben einem Darlehen aus den KfW-Sonderprogrammen in Anspruch genommen werden. Eine Kombinierbarkeit z.B. mit dem IB.SH Mittelstandskredit ist grundsätzlich gegeben. Eine Kombination mit dem Zuschuss der Corona-Soforthilfe ist ebenfalls möglich. Im Anhang dieses Rundschreibens finden Sie zum einen das „Produktinformationsblatt Mittelstandssicherungsfonds“ der IB.SH sowie das Antragsformular.(Quelle: Medien-Information des MWVATT vom 30.03.2020)

Zuschuss-Programm des Bundes (Corona-Soforthilfe)
Mit Blick auf das seit Donnerstag laufende Zuschuss-Programm des Bundes bittet das Wirtschaftsministerium Schleswig-Holstein alle noch nicht tätig gewordenen Antragsteller um eine kurze Antragspause bis zum 2. April. Hintergrund ist, dass das Land in Verhandlungen mit dem Bund noch weitere Zugeständnisse beim Programm erreichen konnte, deshalb wird das Antragsformular innerhalb der nächsten 48 Stunden noch einmal entsprechend überarbeitet und anschließend online zur Verfügung gestellt. Bereits gestellte Anträge bleiben bestehen und werden bearbeitet.
Nach den heute vom Bund vorgelegten Details für das Zuschuss-Programm ist beispielsweise der Bezug von Arbeitslosengeld nicht länger ein Ausschluss-Kriterium für einen Zuschuss. Auch können jetzt alle jungen und frisch gegründeten Betriebe einen Zuschuss beantragen, die vor dem 1. April dieses Jahres am Markt sind. Auch gemeinnützige Unternehmen sind jetzt antragsberechtigt. Über die genauen Änderungen informieren Land und IB.SH noch in dieser Woche ausführlicher mit einem Frage-Antwort-Katalog.(Quelle: Medien-Information des MWVATT vom 30.03.2020)

Soforthilfeprogramm des Bundes
Nachdem das Soforthilfeprogramm des Bundes mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen angelaufen ist, fordert der TVSH gemeinsam mit dem DTV vom Bund die Nachbesserung des Sofortprogrammes mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen auch für Akteure mit 11 bis 249 Beschäftigten nach wie vor intensiv ein, um damit Liquiditätsengpässen vorzubeugen und Arbeitsplätze zu sichern und zu erhalten.(Quelle: DTV-Rundschreiben vom 31.03.2020)

Soforthilfen für Privatvermieter
Das Bundeswirtschaftsministerium hat den DTV darüber informiert, dass es finanzielle Soforthilfen in Form von nichtrückzahlbaren Zuschüssen nur gibt, wenn die entsprechende Tätigkeit als Haupterwerb ausgeübt wird. Was bei Zuschüssen zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen durch laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten etc. ggfs. im Einzelfall geprüft werden muss, soll aktuell Gegenstand der laufenden Verhandlungen bei der Bund-Länder-Verwaltungsvereinbarung sein. Der TVSH fordert gemeinsam mit dem DTV auch weiterhin eine bundeseinheitliche Klarstellung, dass auch Vermieter von Ferienwohnungen, die durch die Coronakrise in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sind, Zugang zu Liquiditätshilfen, nicht rückzahlbaren Zuschüssen und auch Kurzarbeit erhalten können. (Quelle: DTV-Rundschreiben vom 31.03.2020)

Finanzielle Unterstützung für Tourismusorganisationen auf kommunaler und regionaler Ebene
Der TVSH setzt sich für die finanzielle Unterstützung der touristischen Einrichtungen auf kommunaler und regionaler Ebene ein, die derzeit nicht von den Hilfen des Bundes und des Landes profitieren können. So hat der TVSH dafür gesorgt, dass dieser Aspekt in dem DTV-Forderungspapier zur Coronakrise benannt wird, dort heißt es:
Zugang zu Liquiditätshilfen, nicht rückzahlbaren Zuschüssen und Kurzarbeitergeld auch für alle kommunalen und regionalen Tourismusorganisationen – unabhängig von ihrer Rechtsform. Dazu gehören beispielsweise wirtschaftlich agierende Tourismusvereine genauso wie kommunale Tourismusbetriebe, denn sie bilden eine der tragenden Säulen des regionalen Deutschlandtourismus.
Der TVSH wird sich weiter sowohl auf Bundesebene über den DTV, aber auch bei unserem Wirtschafsministerium für eine Anpassung einsetzen. Um die dafür nötigen und aussagekräftigen Zahlen und Fakten sowie überzeugende Argumente zusammenzutragen, wird die TVSH-Geschäftsstelle in den nächsten Tagen eine entsprechende Umfrage durchführen.

GEMA-Vergütungen
Die GEMA hat angekündigt, ihren Kunden die Vergütungen für den Zeitraum der behördlichen Anordnungen zu erlassen. Gastgeber müssen dazu nichts veranlassen. Die Abbuchungen werden automatisch ruhend gestellt. Schon getätigte Abbuchungen sollen rückvergütet werden. Ausführliche Informationen finden Sie hier, Hinweise zu automatischen Abbuchungen finden Sie hier. (Quelle: DTV-Rundschreiben vom 31.03.2020)

GEZ-Gebühren
Die GEZ hat mitgeteilt, dass sich betroffene Unternehmen schon jetzt über das Kontakt-Formular an die GEZ wenden und die befristete Aussetzung der Gebührenpflicht beantragen können. Aktuell beraten die Landesregierungen über eine befristete Aussetzung der Gebührenpflicht während der Coronakrise. Noch gibt es allerdings keine Entscheidung dazu.(Quelle: DTV-Rundschreiben vom 31.03.2020)

OECD
Auch die OECD befasst sich mit den Auswirkungen des Coronavirus und entwickelt mögliche Szenarien. In dem beigefügten Papier „Tourism Policy Responses“ sind einige beispielhafte Maßnahmen in den Mitgliedsstaaten aufgeführt.(Quelle: DTV-Rundschreiben vom 31.03.2020)

 

Aktuelle Info 24.3.2020

Der Tourismusverband informiert aktuell wie folgt:

„Die Landesregierung hat angesichts der Entwicklung der Corona-Pandemie ein weiteres Mal an Zweitwohnungsbesitzer an den Küsten von Nord- und Ostsee appelliert, auf eine Anreise zu verzichten. Wer eine Nebenwohnung bereits bezogen habe, werde diese nicht verlassen müssen, sagte Innenminister Hans-Joachim Grote nach telefonischen Beratungen mit Landräten heute (23. März) in Kiel. Dies habe das Land per Erlass vom heutigen Tage auch klargestellt.

Ministerpräsident Daniel Günther mahnte zugleich einen respektvollen Umgang mit Gästen an, die sich in Schleswig-Holstein aufhielten. „Unser Bundesland ist ein großartiger Tourismus-Standort. Wir müssen auch in der jetzigen Krise zusammenstehen, Rücksicht nehmen und im Rahmen aller geltenden Kontaktbeschränkungen das gute Miteinander mit unseren Gästen bewahren.“ Beschimpfungen von Gästen, wie sie vereinzelt vorgekommen seien, „verbieten sich nicht nur aus Gründen guter Gastfreundschaft“, sagte der Ministerpräsident.

Grote stellte nach den Beratungen mit den Landräten klar, dass die Kreise auf der Grundlage eines Klarstellungserlasses der Landesregierung zur Nutzung von Zweitwohnungen ihre bisherigen Allgemeinverfügungen dazu überarbeiten werden. Ziel sei ein einheitliches Vorgehen der Landkreise. „Neuanreisen in Zweitwohnungen ohne triftigen Grund sind untersagt“, sagte der Innenminister. Zweitwohnungsbesitzer, die ihre Immobilie in Schleswig-Holstein aktuell bereits nutzen, könnten im Land bleiben. Wer jedoch abreise, werde bis auf Weiteres nicht in seine Zweiwohnung zurückkehren können.

Triftige Gründe im Sinne des Erlasses, der für alle Landkreise gelten soll, sind:
Die Nebenwohnung wird aus zwingenden beruflichen, gesundheitlichen sowie aus ehe-, sorge- und betreuungsrechtlichen Gründen genutzt.
Verwandte 1. Grades, die Ehegattin, der Ehegatte, die Lebenspartnerin oder der Lebenspartner haben in der Nebenwohnung ihren derzeitigen Aufenthaltsort.

Eine zwingende Betreuung von betreuungs- oder pflegebedürftigen nahen Familienangehörigen in oder bei der Nebenwohnung soll sichergestellt werden.

Es ist eine am Hauptwohnsitz nicht zu gewährleistende Trennung von Personen vorzunehmen, die aufgrund behördlicher Anordnung unter häusliche Quarantäne gestellt wurden.

Es sind zwingende und nicht aufschiebbare Erhaltungs- und Sicherungsmaßnahmen an der Nebenwohnung vorzunehmen. Dies gilt nicht für Renovierungsarbeiten.

Tourismusminister Bernd Buchholz dankte dem Innenminister für die Klarstellung, die durch die Allgemeinverfügung einiger Landräte notwendig geworden war, und entschuldigte sich im Namen aller Tourismusakteure im Land: „Die inakzeptablen Ausfälle einiger weniger Bürger gegenüber den Wohnungsbesitzern sind zutiefst bedauerlich. Sie sollten weder Zweifel an der Gastfreundschaft der Schleswig-Holsteiner noch an dem seit Jahrzehnten praktizierten guten Miteinander mit allen Zweitwohnungsbesitzern aufkommen lassen.“

Der Sprecher der Landräte und Landrat des Kreises Ostholstein, Reinhard Sager, nannte die Klarstellung durch das Land folgerichtig und hilfreich. „Die Allgemeinverfügungen der Kreise waren aufgrund der gestrigen Entscheidungen von Bund und Ländern ohnehin neu zu bewerten. So war das von uns auch als Maßnahme für das vergangene Wochenende gedacht; die Allgemeinverfügungen befristet,“ erklärte Sager. Es sei nie darum gegangen, Einheimische gegen „Zweitwohnungsbesitzer“ auszuspielen, sondern alle Möglichkeiten zu ergreifen, der Virusverbreitung entgegenzutreten. Diesem Ziel diene nun auch die neue Regelung. „So gerne wir Zweitwohnungsbesitzer bei uns begrüßen, so sehr ist es jetzt richtig, diese ebenfalls zumutbaren Beschränkungen zu unterwerfen,“ sagte Sager.“

 

Aktuelle Info 23.3.2020

Untersagte Nutzung von Zweitwohnungen: Ab Montag wird kontrolliert

Das vom Kreis Nordfriesland erlassene Verbot der Nutzung von Zweitwohnungen wird nach Rückmeldungen aus der Fläche größtenteils eingehalten. Es gibt jedoch auch Hinweise auf Ausnahmen. Am Sonntag um Mitternacht müssen die letzten abgereist sein. Wer aus wichtigen Gründen nicht abreisen kann, sollte unter der E-Mail-Adresse team-recht@nordfriesland.de eine Ausnahmegenehmigung beantragen.

Dafür kommen insbesondere Menschen infrage, bei denen zwingende berufliche sowie ehe-, sorge- und betreuungsrechtliche Gründe vorliegen oder in deren Wohnungen sehr dringende Erhaltungs- und Sicherungsmaßnahmen vonnöten sind. Dazu gehören vollgelaufene Keller und zersplitterte Fensterscheiben, jedoch keine Schönheitsreparaturen oder allgemeine Gartenarbeiten.

Die Verwaltung hat bereits mehrere Ausnahmegenehmigungen erteilt. Vier Personen haben versucht, die weitere Nutzung ihrer Zweitwohnung gerichtlich durchzusetzen, doch wurden alle vier Anträge vom Verwaltungsgericht Schleswig abgewiesen.

Bereits heute setzt die Polizei mehrere Streifenwagen ein, um Kraftfahrzeuge ohne NF-Kennzeichen zu kontrollieren. »Darüber hinaus haben wir die Ordnungsämter der Städte, Ämter und Gemeinden gebeten, ab Montagmorgen die Zweitwohnungen in ihrem Gebiet zu kontrollieren. Vergessen wir nicht: Es geht um die Eindämmung einer Pandemie mit dem Ziel, Menschenleben zu retten«, unterstreicht Landrat Florian Lorenzen.

Sicherheitshalber weist der Verwaltungschef darauf hin, dass die Durchsetzung behördlicher Anordnungen keine Aufgabe für besorgte Bürger ist, sondern ausschließlich der Polizei und den Verwaltungen obliegt.

Infos des Tourismusverbandes (pdf-download):
Forderungen zur Zukunftssicherung und Soforthilfen für Privatvermieter, Sofort-Anträge über Online-Formular, kurzfristiger Branchenwechsel möglich, Erleichterung bei steuerlichen Maßnahmen.

„Landesverordnung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstein“ (18. März 2020)

Das Kabinett der Landesregierung Schleswig-Holstein hat am 17. März getagt und mit der „Landesverordnung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstein“ weitere verschärfte Regelungen für den Tourismus beschlossen. Reisen nach Schleswig-Holstein, Übernachtungsreisen und Tagesreisen werden untersagt.

Folgende Punkte wurden nach dem Infektionsschutzgesetz verordnet:
Beherbergungsbetriebe ausschließlich für touristische Zwecke sind zu schließen. Die Abreise hat bis zum 19.03.2020 zu erfolgen.
Reisen aus touristischem Anlass (Tagestourismus) sind ab dem 18.03. untersagt. Ordnungsrechtliche Kontrollen sind vorgesehen.
Gaststätten sind ab dem 18.03. zu schließen. Liefer- und Abholservices sind weiterhin erlaubt.
Das Sonntagsverkaufsgebot wird u.a. für Einzelhandel, Wochenmärkte, Drogerien und Apotheken aufgehoben.
Die Bäderregelung tritt bis zum 19.04.2020 außer Kraft.

Als Übernachtungsbetriebe gelten: Hotels, Ferienwohnungen, Ferienhäuser und Appartements. Betroffen sind auch Campingplätze inklusive der Dauercampingstellplätze und Wohnmobilstellplätze, sowie Yachthäfen und Sportboothäfen.

Mit In-Kraft-Treten des Verbots der touristischen Nutzung dürfen Gastgeber keine Gäste mehr beherbergen. Darauf und auf die Folgen müssen Gäste hingewiesen werden, sonst macht der Gastgeber sich u.U. schadenersatzpflichtig. Neue Buchungen dürfen für den Zeitraum des Verbots nicht erfolgen.

Für Buchungen, die den Zeitraum nach dem 19.04.2020 betreffen, gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit den üblichen Stornierungsbedingungen. Das ist insbesondere wichtig, um bestehende Buchungen für die Hauptsaison möglichst nicht zu gefährden.

Aktuelle Informationen können Sie auf der Website des Deutschen Tourismusverbands einsehen.

Gleichzeitig wird morgen durch den Landtag ein Nachtragshaushalt auf den Weg gebracht, um existenzbedrohte Betriebe zu unterstützen. Ein Hilfsprogramm in Höhe von 500 Millionen Euro soll dafür zur Verfügung gestellt werden. Nähere Informationen dazu werden kurzfristig erwartet.

Die Landesregierung und die Oppositionsfraktionen bitten um Verständnis, dass diese Einschränkungen zum Schutz der Gesundheit absolut notwendig seien. Sie bitten alle Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner, den Empfehlungen zu folgen und die sozialen Kontakte so weit wie irgend möglich zu reduzieren.

 

Information des Amtes Föhr-Amrum zur Corona-Pandemie …

Die Corona-Pandemie stellt die Inselgemeinschaften und die Inselverwaltung vor besondere Herausforderungen.
Um die Funktionsfähigkeit der Verwaltung sicherzustellen, reagiert das Amt Föhr-Amrum auf die aktuellen Entwicklungen mit verschiedenen Maßnahmen.
Der Amtssitz in Wyk auf Föhr sowie die Außenstelle in Nebel sind seit Montag, 16.03.2020, bis auf weiteres für die Öffentlichkeit geschlossen.
Persönliche Besuche sind nur noch in dringenden Ausnahmen und nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 04681/5004-0 für Föhr und 04682/9411-0 für Amrum) möglich. Über die Webseite des Amtes (www.amtfa.de) kann zudem der Kontakt zu den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Fachabteilungen aufgenommen werden. Soweit möglich, arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Home-Office.

Die Büchereien in Nebel und in Wyk auf Föhr bleiben ebenfalls bis auf weiteres geschlossen.

Sämtliche Gremien des Amtes, der Zweckverbände und der Gemeinden werden in den nächsten Wochen nur eingeschränkt tagen.

Hinsichtlich der Folgen des Erlasses der Landesregierung zur Beschränkung des Zugangs zu den Inseln für den Fährverkehr verweist das Amt Föhr-Amrum auf die Webseite der Wyker Dampfschiffs-Reederei (www.faehre.de).

Aktuelle Informationen und Handlungsempfehlungen stellt der Kreis Nordfriesland auf seiner Webseite (www.nordfriesland.de) zur Verfügung.
Das Amt Föhr-Amrum hat seit Freitag einen internen Krisenstab eingerichtet und steht darüber hinaus im ständigen Austausch mit der Inselklinik Föhr-Amrum, der Ärzteschaft, der Föhr Tourismus GmbH und der Amrum Touristik um sich gegenseitig über die aktuelle Lage zu informieren.
Wir bitten Sie, der aktuellen Situation mit der notwendigen Achtsamkeit, insbesondere aber auch mit Ruhe und mit Solidarität gegenüber Ihren Mitmenschen zu begegnen.

Presseinformation unserer Landesregierung

Zugang zu Inseln wird beschränkt

15.03.2020
Ministerpräsident Daniel Günther hat als Reaktion auf die Corona-Pandemie an mögliche Schleswig-Holstein-Urlauber appelliert, Reisen in den Norden zu unterlassen.
Die Landesregierung hat am Sonntag beschlossen, die schleswig-holsteinischen Inseln an Nord- und Ostsee ab Montag früh, 06.00 Uhr, für Touristen abzuriegeln. Für Montag kündigte Ministerpräsident Daniel Günther weitergehende Regelungen für den Tourismus in ganz Schleswig-Holstein an.

Bewohner und Arbeitnehmer ausgenommen
Personen, die ihren Erstwohnsitz auf einer der Inseln haben oder auf den Inseln arbeiten, sind von den Zugangsbeschränkungen ausgenommen. Auch die Versorgung der Inseln mit Gütern des täglichen Bedarfs wird weiterhin sichergestellt. Die Polizei werde die Anordnungen sicherstellen und den Verkehr entsprechend regeln. Urlauber, die bereits auf einer der Insel Quartier bezogen hätten, forderte Günther auf, den Heimweg anzutreten. Menschen mit Erstwohnsitz auf einer der Inseln, wird empfohlen, möglichst zügig an ihren Heimatort zurückzukehren.

Medizinische Versorgung sicherstellen
Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg begründete die Entscheidung mit dem Ziel, die medizinische Versorgung auch in der aktuell kritischen Lage für die Inselbewohner sichern zu müssen. Die Kapazitäten der Intensivmedizin auf den Inseln seien nicht für eine große Anzahl an Touristen ausgelegt.

Erlass veröffentlicht
Das Land Schleswig-Holstein hat am Sonnabend weitreichende Regelungen beschlossen, um die Ausbreitung des neuen Coronavirus zu verlangsamen. Dabei ist es der Landesregierung besonders wichtig, die Versorgung der Menschen zu sichern und besonders anfällige Gruppen zu schützen.

Presseinformation unserer Landesregierung
Weitere Beschlüsse gegen die Ausbreitung des Coronavirus

Hotels werden geschlossen – Günther: „Versorgung mit Lebensmitteln ist gesichert“

KIEL. Die Schleswig-Holsteinische Landesregierung hat im Kampf gegen die Corona-Pandemie heute (16. März) weitreichende Beschränkungen für den Tourismus im Land beschlossen. Danach müssen alle Touristen die Beherbergungsbetriebe am 18. März verlassen. Hotels werden geschlossen. Eine Ausnahme gilt lediglich für Geschäftsreisende oder Einsatzkräfte, etwa der Polizei.

Alle weiteren Restaurants des Landes sollen wie zwischen Bund und allen Ländern vereinbart nur noch zwischen 6 und 18 Uhr öffnen. Die Landesregierung kündigte zugleich an, den Tagestourismus in den touristischen Destinationen durch weitere Maßnahmen einzuschränken. Zugleich soll die Bäderregelung, die der Versorgung von Gästen in den Fremdenverkehrsorten dient, bis zum 19. April ausgesetzt werden.

Die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Gebrauchs ist gesichert, sagte Günther. Dazu werden die Sonntagsverkaufsverbote für Einzelhandel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste sowie Apotheken, Sanitätsläden, Drogerien und Tankstellen aufgehoben werden. Unter diese Regelung fallen zudem Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Waschsalons, Reinigungen, der Zeitungsverkauf, Bau- und Gartenbaubetriebe sowie Tierbedarfsmärkte und Großmärkte. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen.

„Wir müssen alles dafür tun, die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen“, erklärte Ministerpräsident Daniel Günther die zusätzlichen Maßnahmen. Zugleich dankte Günther der Bevölkerung in Schleswig-Holstein für das bisher gezeigte Verständnis für die von der Regierung beschlossenen Vorsorgemaßnahmen. Die Menschen im Land gingen kooperativ, besonnen und verantwortungsvoll mit den in dieser Lage unabwendbar notwendigen Anordnungen um, sagte der Ministerpräsident. Wirtschaftsminister Bernd Buchholz sprach von einem erheblichen Stresstest für das Gaststättengewerbe und den Einzelhandel. „Wir werden erhebliche Hilfen leisten, damit die Betriebe nicht in eine wirtschaftliche Schieflage geraten“, sagte Buchholz.

Kultusministerin Karin Prien berichtete im Kabinett, dass die von heute (Montag) an geltende Schließung der Schulen weitgehend gewirkt habe. Landesweit seien weniger als 1.000 Kinder in der von Schulen eingerichteten Notfallbetreuung erschienen. In der Stadt Flensburg seien am Montag lediglich zwölf Kinder betreut worden. Auch die vom Kabinett am Vortag beschlossene Sperrung der Inseln sei auf breites Verständnis gestoßen, sagte Innenminister Hans-Joachim Grote unter Hinweis auf Lageberichte der Polizei.“

Die entsprechenden offiziellen Erlasse werden sicherlich zeitnah folgen.
Mit besten Grüßen – oder wie inzwischen die Grußformel lautet: Bleiben Sie gesund!

Ihre AmrumTouristik

Föhr/Amrum, 17. März 2020 – Gesundheit und Sicherheit haben in Zeiten des Coronavirus höchste Priorität. Die beiden lokalen Tourismusorganisationen, Föhr Tourismus GmbH (FTG) und Amrum Touristik AöR (AT), sowie das Amt Föhr-Amrum rufen deshalb alle Inselbewohner zum Zusammenhalt auf. Nur gemeinsam könne man so einer möglichen Ausbreitung des Coronavirus auf den Inseln Föhr und Amrum bestmöglich entgegenwirken. Die FTG und AT stehen touristischen Leistungsträgern und Gästen zudem mit Rat und Tat zur Seite und informieren über die aktuelle Lage sowie bezüglich rechtlicher und wirtschaftlicher Fragen, die sich aus der aktuellen Coronasituation ergeben. Ebenso informiert das Amt Föhr-Amrum über aktuelle Entwicklungen.

“Uns ist bewusst, dass die Verunsicherung bei Gästen und Leistungsträgern zurzeit sehr groß ist. Schließlich kam es in den letzten Tagen auf Landes- und Kreisebene täglich zu weiteren Sonderverfügungen und Erlassen. Da kamen selbst wir mit der Kommunikation kaum hinterher. So schwer es uns allen auch fällt, wir müssen uns an die behördlichen Empfehlungen und Vorgaben in Schleswig-Holstein halten. Der Einzelhandel schließt, dafür können Supermärkte und Geschäfte des täglichen Bedarfs auch sonntags öffnen. Touristen müssen bis Mittwoch (18.03.2020) ihre Unterkünfte verlassen und den Heimweg antreten. Aber lassen Sie uns lieber jetzt zu 100% konsequent bleiben, um einer möglichen Ausbreitung des Coronavirus auf den Inseln bestmöglich entgegenzuwirken sowie die medizinische Versorgung für alle Bewohner sicherzustellen. Wir helfen Ihnen, wo wir nur können. Auch wenn unsere Einrichtungen für den Besucherverkehr geschlossen haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich telefonisch und per E-Mail in dieser für uns allen schwierigen Situation zur Seite. Bitte informieren Sie sich regelmäßig unter www.foehr.de/corona über den aktuellen Stand“, erklärt FTG-Geschäftsführer Jochen Gemeinhardt.

Genauso verhält es sich auf Amrum. AT-Vorstand Frank Timpe und sein Team halten Gäste und Leistungsträger in regelmäßigen Rundmails über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden. “Wir haben gegenüber dem Ministerium zudem ein aktuelles Stimmungsbild der Situation auf Amrum abgegeben, das insbesondere die Verunsicherung unserer Betriebe und der Gäste darstellt. Hier wurde gleichzeitig der dringende Wunsch geäußert, eine Perspektive zu den wirtschaftlichen Fragestellungen zu erhalten, die alle Beteiligten beschäftigen“, so Timpe.

Nach aktueller Aussage der Wyker-Dampfschiffs-Reederei (W.D.R.) wird der Fährbetrieb aufrechterhalten. Je nach Situation und weiterer Entwicklung kann es Veränderungen im Fahrplan geben. Das Amt Föhr-Amrum als gemeinsame Verwaltung der beiden Inseln hat seit dem 13. März 2020 einen internen Krisenstab eingerichtet und steht darüber hinaus im ständigen Austausch mit der Inselklinik Föhr-Amrum, der Ärzteschaft, der FTG und der AT, um sich gegenseitig über die aktuelle Lage zu informieren.

In einer gemeinsamen Erklärung vom 16. März 2020 haben Amtsvorsteherin Heidi Braun, Amtsdirektor Christian Stemmer sowie der Wyker Bürgermeister Hans-Ulrich Hess ebenfalls zum Zusammenhalt der Inselbewohner aufgerufen: “Mit den drastischen, aber sinnvollen, Einschränkungen des sozialen Lebens muss jetzt versucht werden, die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verlangsamen. Dafür sind aber klare Vorgaben und die Eigenverantwortung aller Bürgerinnen und Bürger notwendig. Jede und jeder von uns ist jetzt gefordert, umsichtig und besonnen zu bleiben. Die Corona-Pandemie, die viele Menschen auch auf unseren Inseln verunsichert, stellt die Inselgemeinschaften und auch die Inselverwaltung vor besondere Herausforderungen. Der Umgang mit dem Coronavirus und den sich dynamisch ändernden Lagen ist auch für die Amtsverwaltung eine Herausforderung. Oberstes Gebot ist die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes unter den gegenwärtig besonderen Bedingungen der Eindämmung des Corona-Virus. Wir bitten Sie, der aktuellen Situation mit der notwendigen Achtsamkeit, insbesondere aber auch mit Ruhe und mit Solidarität gegenüber Ihren Mitmenschen zu begegnen“.

Aufgrund der jüngsten Beschlüsse der Landesregierung Schleswig-Holstein sind ab morgen, Mittwoch, den 18. März 2020, sämtliche Tourist-Informationen auf Föhr und Amrum bis auf Weiteres geschlossen. Geschlossen haben ebenfalls die Kurkasse sowie das Veranstaltungszentrum in Wyk. Auf Amrum sind die Tourist-Informationen in Nebel und Norddorf ab Donnerstag geschlossen. Die dortigen AT-Mitarbeiter sind unter den bekannten Telefonnummern von 10:00 bis 14:00 Uhr erreichbar. In Wittdün wird es eine “Notbesetzung“ zu den üblichen Öffnungszeiten in Kooperation mit der W.D.R. geben.

Die FTG-Mitarbeiter stehen zwischenzeitlich für Fragen unter urlaub@foehr.de oder telefonisch unter (0 46 81) 300 zur Verfügung. Auf Amrum sind die AT-Mitarbeiter unter info@amrum.de sowie (0 46 82) 94030 erreichbar. Das Amt Föhr-Amrum steht telefonisch unter (0 46 81) 50040 auf Föhr und unter (0 46 82) 94110 auf Amrum für Fragen zur Verfügung.

Aktuelle Informationen & nützliche Links:

Insel Föhr: www.foehr.de/corona

Amrum: www.amrum.de

Amt Föhr-Amrum: www.amtfa.de

Kreis Nordfriesland: www.nordfriesland.de

Landesregierung Schleswig-Holstein: https://schleswig-holstein.de                                                                     

Pressekontakte:

Föhr Tourismus GmbH
Ann-Kathrin Meyerhof
Tel.: +49 (0) 46 81 / 30 26
Mobil: + 49 (0) 151 / 467 465 94
meyerhof@foehr.de
www.foehr.de

AmrumTouristik AöR
Frank Timpe
Tel.: +49 (46 82) 94 03 12
frank.timpe@amrum.de
www.amrum.de

Amt Föhr-Amrum
Birgit Oschmann
Tel.: +49 (0) 46 81 / 5004 821
b.oschmann@amtfa.de

 

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