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Amrum A-Z

Abenteuerland Kinderparadies in Norddorf. Große Halle mit Kletterberg, Rutschen, Trampolin, Autoscooter, Tischfußball, Geburtstagsstube, Cafeteria u.v.m.

Adler-Express Während der Saison erscheint ab Nordstrand das Schnellschiff "Adler-Express" und bringt Tagesausflügler binnen einer knappen Stunde nach Hörnum-Sylt, Hooge oder Nord-strand.

Amrum Ihre Ferieninsel ist 20 qkm groß (mit Kniepsand ca. 29 qkm) und trägt die fünf Orte Norddorf, Nebel, Süddorf, Steenodde und Wittdün, hat ca. 2200 Einwohner und ca. 12.000 Gästebet-ten sowie 2 Zeltplätze für den Haupt­wirt­schaftszweig Frem­den­verkehr.

Angelsport Mit einem Fischereischein - erhältlich in der Amtsverwaltung Nebel - darf am Meeresufer rund um Amrum frei geangelt werden. Der Amrumer Angelverein veranstaltet in der Saison Preisangeln mit Kurgästen.

AOK-Nordseeklinik Aus den ehemaligen Seehospizen von Pastor Bodelschwingh in Norddorf wurden durch neuzeitliche Umbauten sowie mit großem "Dünenhaus" umfangreiche Erholungsheime für Mutter-und-Kind-Kuren.

Apotheken
Louisen Apotheke
Inselstr. 19
25946 Wittdün
Tel. (04682) 1550

Möwen-Apotheke
Lunstruat 7
25946 Norddorf
Tel. (04682) 995543

Ärzte
Bernhard Breymann
Dünemwai 21
25946 Norddorf
Tel. (04682) 1010

Frau Claudia Derichs,
Waasterstigh 36,
25946 Nebel,
Tel.: (04682) 9614999 - Zweigpraxis

Frau Dr. Hannelore Kerler -privat -
Mittelstr. 39
25946 Wittdün
Tel. (04682) 531

Zahnarzt Helmut Drews
Möwenweg 8
25946 Wittdün
Tel. (04682) 2288

Zahnarzt Jost Jahn
Smäswai 4
25946 Nebel
Tel. (04682) 9614474

Ausgrabungen Überall auf der Insel finden sich zahlreiche Spuren der Vor- und Frühgeschichte. Besonders interessant sind die Reste eines cimbrischen Dorfes und zwei steinzeitliche Grabkammern in den Dünen nahe der Vogelkoje und die wikingerzeitlichen Gräberfelder bei Steenodde. Auf der Feldmark fallen die Hügelgräber der Bronzezeit auf.

Ausflüge Mit den Linienschiffen der W.D.R., der weißen "Adler"-Flotte und mit der "Eilun" werden während der Saison eine Vielzahl von Ausflugsfahrten zu den Halligen, nach Sylt, Föhr und zu den Seehunds­bänken durchgeführt.

Aussichtsdünen Bei Wittdün, Süddorf, Nord­dorf und dem Quer­marken­feuer sind hohe Dünen mit Bohlenaufgängen und Platt­formen versehen, von denen man weit über die Insel und aufs Meer blicken kann.

Ausstellungen Im "Öömrang Hüs" über die Amrumer Vor- und Frühgeschichte von der Steinzeit bis zur Wikingerzeit - im ehemaligen Norddorfer Schwimmbad über "Hark Olufs" (einen Amrumer Seemann in Sklaverei) sowie über den Kojenmann (Entenfänger in der Vogelkoje) und das Leben im alten Amrum.

Autoverkehr Parkplätze außerhalb der Ortschaften, Geschwindigkeits­begrenzungen und Fahr­verbote sollen eine größere Verkehrsruhe bewirken. Der öffentliche Busverkehr (im Sommer verkehren die Busse halbstündlich) und gute Fahrradwege sind Grund genug, den Wagen auch einmal stehen zu lassen.

Bernstein Versteinertes Harz der Bersteinkiefer aus dem Erdzeitalter Eozän. Überall und nirgends zu finden, sowohl am Strande als auch am Watt.

Biaken Ursprünglich ein Opferfeuer für Wotan, seit dem Mittel­alter Abschiedsfest für See­fahrer und Walfänger und heute aus Tradition gepflegt.  Am Abend des 21. Februars werden die "Biakebonker", die Haufen des Brennmaterials, von Dorf zu Dorf und von Insel zu Insel abgebrannt.

Bohlenwege Ein Netz von Bohlenwegen erschließt dem Wanderer die großartige Dünen­land­schaft, damit die trittempfindliche Vegetation geschont und Sandflug vermieden wird.

Campingplätze Zwischen Wittdün und dem Leuchtturm liegen in landschaftlich schöner Lage zwei Campingplätze in den Dünen. Einer ist öffentlich, der andere wird von einem FKK-Verein betrieben. Freies Zelt ist verboten.

Deiche Seit 1935 wird das Marschland nördlich von Norddorf und zwischen Wittdün und Steenodde zur Wattseite hin durch Deiche geschützt. In der Sturmflut 1962 erlitten beide Deiche große Schäden, und der Norddorfer Deich wurde durch einen neuen, höheren Asphaltdeich ersetzt.

Dünen Kräfte des Meeres und des Windes haben zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert die heutige Amrumer Dünenwelt erschaffen, die etwa die Hälfte der Insel bedeckt. Die Dünen stehen seit 1971 unter Naturschutz. Südwestlich von Norddorf liegt mit 32 Metern über dem Meeresspiegel die höchste Amrumer Düne.

Eiszeit Vor ca. 150.000 Jahren hat die Eiszeit mit ihren Gletschervorstößen und Moränenablagerungen im wesen­t­lichen das Amrumer Land­schaftsbild geformt. Der Geestkern besteht aus einer bis 18 m hohen Altmoräne der Saaleeiszeit.

Fahrradverkehr Radfahren ist nicht nur gesund, es entlastet auch die Insellandschaft von Abgasen und Lärm. Bitte meiden Sie die im Sommer sehr befahrene Landstraße und nutzen Sie auf der Linie Wittdün-Süddorf-Nebel-Norddorf den sogenannten asphaltierten Wirt­schafts­weg.

Ein gut befahrbarer Weg führt auch mitten durch Wald und Heide sowie zu anderen Zielen. In allen Insel­orten gibt es Fahrrad­verleiher.

Feuerwehr Amrum hat nicht weniger als vier selbstständige und gut ausgerüstete Feuerwehren, die nicht nur bei Katastrophen, Brän­den und Hubschrauber­landungen, sondern auch im Gesellschaftsleben eine große Rolle spielen.

Flutsaum So heißt das dunkle Band am Strande, wo die Flut ihren höchsten Stand markiert. Algen, Tang, Muscheln, Quallen und sonstige Seetiere oder Überreste bilden neben sonstigem Treibgut den Flutsaum. Wer Glück hat, kann auch Bernsteine finden.

FKK Nicht Sylt, sondern Amrum hat den ältesten und größten Strand für Freikörperkultur. In jeder Gemeinde ist dafür ein umfangreicher, im Som­mer durch Rettungs­schwim­mer bewachter Bade­strand ausgewiesen.

Friedhöfe & Grabsteine Neben dem alten Friedhof an der St. Clemens-Kirche in Nebel gibt es den neuen Friedhof nördlich von Nebel und den Heimatlosen­fried­hof neben der Mühle. Hier wurden unbekannt ge­bliebene Tote begraben, die das Meer an den Inselstrand spülte.

Auf dem Friedhof der St. Clemens-Kirche verdienen die alten Seefahrer-Grabsteine besondere Beachtung.

Friesenhaus Wohlgefällige Proportionen, abgewalmtes Reetdach, Giebel, kleinsprossige Fens­ter und Rundbogentür kennzeichnen das gemütliche Friesenhaus, das seit der Wende zum 20. Jahrhundert durch modernere Zweckbauten immer mehr verdrängt wurde. Erst neuerdings werden - oft von auswärtigen Amrum-Freunden - wieder Friesenhäuser gebaut.

Friesentracht Nach dem Verschwinden der alten Trachten um 1800 bildete sich im vorletzen Jahr­hundert die jetzige Tracht heraus. Kennzeichnend ist vor allem der umfangreiche Brustschmuck aus Silber­filigran. Die Tracht wird heute noch zur Konfirmation und anderen Festlichkeiten getragen. Auf den Heimat­aben­den wird die Tracht auch den Inselgästen gezeigt.

Friesisch Hier "Öömrang" genannt, ist eine selbstständige westgermanische Sprache, die noch von etwa der Hälfte der Insulaner gesprochen wird. Friesisch weist eine nahe Verwandtschaft zur englischen Sprache auf.

Gastronomie Amrum hat in allen Inselorten eine vielfältige Gastronomie mit einem umfangreichen Angebot u. a. Fischspezialitäten, mit Cafés und gemütlichen Kneipen. "Lammtage", "Muscheltage" und das "Schleswig-Holstein-Gourmet-Festival" runden die Vielfalt ab.

Geest Mit Geest bezeichnet man die un-fruchtbaren, sandigen, teils mit Geröll angereicherten, eiszeitlichen Ablage­run­gen, aus denen auch der eigentliche Inselkern besteht.

Gemeindehaus Dient mit großem Saal als Kulturzentrum den Veranstaltungen der Amrum-Touristik, mit Galerie Amrumer Maler, Buchladen und Kunstgewerbe sowie für Gottesdienste und andere kirchliche Zwecke während der Saison.

Gewerbegebiet Zwischen Süddorf und dem Leucht-turm sowie am Süd­rand von Norddorf entstanden in den letzten Jahr­zehnten Gewerbegebiete für Bauhandwerker, Getränke- und Gemüsehändler, Auto-werkstätten, Tankstelle u. a. Fir­men, deren Tätigkeit im unmittelbaren Dorfbereich zu Störungen der Erholungs­ruhe führen könnte.

Gezeiten Ebbe und Flut werden auf allen Weltmeeren bzw. an allen Küsten bewirkt durch die Anziehungskraft des Mon­des und durch die Fliehkräfte auf der mondabgewandten Erdhälfte.

Der Tiden­hub zwischen Nie­drig- und Hoch­was­ser be­trägt am Amrumer Strand bzw. am Watten­meer etwa 2,50 Meter.

Grönlandfahrt Ältere, aber auch heute noch ge-bräuchliche Bezeichnung für Walfang vom 17. bis zum 19. Jahrhundert im nördlichen Eismeer. Die Amrumer Wal­fänger standen nicht - wie oft verlautet - in Diens­ten der Holländer, sondern fuhren für Hamburger Reeder. Et­liche wurden Comman­deure, Führer von Walfang­schiffen.

Handel & Gewerbe Auf Amrum kann man alle Bedürfnisse des täglichen Lebens sowie spezielle Saisonwünsche erfüllen.

Haus "Burg" Heißt die Teestube am Wattenmeer bei Norddorf. Vor etwa 1.000 Jahren soll hier eine Wikingerburg gewesen sein.

Heide Weite Flächen der Inselmitte werden von Heide bedeckt, wobei besonders die Besenheide und die Krähenbeere dominieren. Sehr reizvoll ist die rosa-lila blühende Heide im August/ September.

Hügelgräber Auf der Inselgeest liegen noch mehrere unversehrte, bis zu 3 Meter hohe Rundhü­gel mit vorwiegend bronze-zeit­lichen Bestattungen.

Hunde Amrum ist die Insel der Natur, vor allem der Seevögel. Um deren Brut-pflege nicht zu stören, besteht ganzjährig Leinenzwang. Außerdem sind Hundehalter verpflichtet, den Kot ihrer Hunde im Ortsbereich zu beseitigen.

Inselbahn Als Nachfolger der früheren Dampf-schmalspurbahn ist heute der gemütliche Insel-Paul, ein als Bahn dekoriertes Vehikel, für Inselrundfahrten zwischen den Inseldörfern unterwegs.

Jugendheime "Ban Horn" bei Norddorf, "Honig-Paradies" bei Nebel, "Nordseeheim" und "Jugendherberge" in Wittdün sind Jugend- bzw. Schullandheime, die zwischen März und Oktober von vielen Schul- und Feriengruppen besucht werden.

Kirchen Hauptkirche der Insel ist die St. Clemens-Kirche in Nebel, etwa um 1200 als Neben­kirche von St. Johannis auf Föhr erbaut. Erst 1908 wurde der Turm errichtet.

Die katholische Kapelle in Norddorf, die evangelische Kapelle in Wittdün und das Gemeindehaus in Norddorf entstanden erst nach 1900 in Zusam-menhang mit dem Fremdenverkehr.

Kliffküsten An der Westküste ist die ehemalige Kliffküste durch den Schutz vorgelagerter Dünen völlig verwittert. Nur zwischen Nebel und Steenodde greift das Meer bei ganz schweren Orkan-fluten den Inselkern an und legt die eiszeitlichen Sandschichten sowie die skandinavischen Gerölle frei.

Kniepsand Rund 10 qkm große Sand­bank, die bis 1,8 m über dem Meeresspiegel liegt, in breiter Fläche der westlichen Insel­küste fest angeschlossen ist und nicht nur einen natürlichen Inselschutz darstellt, sondern der Insel einen atemberaubenden Bade­strand beschert. Die Her­kunft und Bedeutung des Namens "Kniep" ist jedoch noch ungeklärt.

Krabben Auf Amrum gibt es nur noch einen Berufsfischer, der die Insel im Sommer regelmäßig mit Krabben (Garnelen) beliefert und diese selbst im "Steuer-haus" auf der Steenodder Mole verkauft. Aber immer wieder machen auch Kutter aus anderen Nordseehäfen im Amrumer Seezeichenhafen Station.

Krümwaal Deutlich sichtbar zieht sich südlich der Nebeler Mühle ein etwa 2 m hoher und ca. 1800 m langer Erdwall, das größte Bodendenkmal der Amrumer Vorgeschichte, in einem großen Bogen bis hinunter zum Watt. Der Zweck dieser Anlage ist bis heute nicht geklärt.

Kurtaxe Kurtaxe, heute Kurabgabe genannt, dient der Finan­zierung der Infrastruk-tur des Fremdenverkehrs – z.B. der Rettungsschwimmer an den Badesträn-den. Inhaber der Kurkarte genießen mancherlei Preisvorteile bei Veranstal-tungen, bei den Schwimmbadbesuchen oder bei Busfahrten.

Landgewinnung Am Wattufer bei Norddorf und Nebel befindet sich ein System von Buhnen für die Neulandgewinnung. Innerhalb des "Lahnungsfeldes" wird das Wasser beruhigt, so dass sich feine, schwimmende Sinkstoffe ablagern und Neu-land bilden.

Landwirtschaft Das Wirtschaftsleben der Insel richtet sich immer mehr auf den Fremden-verkehr aus. Infolgedessen gibt es auf Amrum nur noch wenige Landwirte. Doch spielt der Reitsport eine große Rolle und ist derzeit in einer entsprechenden Landnutzung dokumentiert.

Leuchttürme Der Leuchtturm auf Großdün, einschließlich der Düne 64 m hoch, ist das Wahr­zeichen der Insel. Er wurde am 1. Januar 1875 in Betrieb genommen. Während des Sommers ist der Leuchtturm für Besucher geöffnet. Eine Wendeltreppe führt hinauf auf den Rundbalkon. Zum Amrumer Leuchtfeuer­sys­tem gehören außerdem das kleine Quermarkenfeuer am Westrand von Norddorf sowie mehrere Richt-, Unter- und Hafenfeuer.

Marsch Der fruchtbare, aus Meeressedimen-tation aufgebaute Boden der eingedeichten Wiesen, aber auch der uneingedeichten Watt­­­wiesen wird Marsch genannt.

Mühlen & Museum Auf dem hohen Geestrücken bei Nebel steht eine Mühle, die als Erdholländer im Jahre 1771 erbaut wurde und bis 1964 in Betrieb war. Um die Mühle zu erhalten, wurde auf Amrum ein Verein gegründet, der die Mühle erwarb und den Lagerraum als Museum ausbauen ließ. Eine weitere Mühle befindet sich in Süddorf. Sie wurde um 1900 erbaut, wurde aber nach dem Zweiten Weltkrieg stillgelegt und als Wohnung eingerichtet.

Musik Flötenkreis und Posauenchor sowie der Singchor der St. Clemens-Kirche, die Blaskapelle, der Shanty-Chor, die Akkordeongruppe, die Gruppe "Querbeet" und die Gesangvereine in Nebel und Norddorf zeigen ihr Können bei öffentlichen und internen Veranstaltungen und Feiern.

Naturschutz Im Zusammenhang mit umfangreichen Bebauungen und anderweitigen Nut­zun­gen und Veränderungen der Insellandschaft ist die Not­wen­dig­keit des Natur­schut­zes verstärkt in Erscheinung getreten. Die Hälfte der Insel (Nordspitze und Dünen) steht heute unter Natur­schutz. Die übrige Inselfläche ist als Landschafts­schutz­gebiet ausgewiesen.

Naturzentren In der Nordseehalle in Wittdün sowie im Schwimmbad in Norddorf sind Natur­zen­tren mit Aquarien, Seevogel-Dioramen und Infoständen über Naturschutz eingerichtet, das eine von der Schutz­station Wattenmeer, das an­dere vom Öömrang Ferian.

Nebel Der Name Nebel, Neues Bohl, verrät das jüngere Datum dieses Dorfes ge-genüber Norddorf und Süddorf. Letzteres wurde bereits im 15. Jahr-hundert urkundlich erwähnt, wäh­rend Nebel erst um 1600 gegründet wurde. Das Dorf der Seefahrer, Landwirte und Handwerker hat sich erst nach dem Zweiten Weltkrieg verstärkt auf den Fremdenverkehr ausgerichtet. Als Kirchdorf sowie mit Schule, Amtsverwaltung und anderen Behörden ist Nebel Hauptort der Insel. Zum Gemeindegebiet Nebel ge­hören auch die Ortsteile Süddorf und Steenodde.

Norddorf Aus dem ärmlichen, rund 40 Häuser zählenden Dorf entwickelte sich seit 1890 durch die Bodelschwinghschen Hos­pize, den Hote­lier Hein­rich Hütt-mann und schließlich durch Privat-initiative der Dorfbewohner der heutige Kurort mit rund 3000 Gästebetten. Struktur und Wirtschaftsleben dieses Ortes sind ganz auf den Fremdenver-kehr ausgerichtet, doch ist das dörfliche Element bewahrt geblieben.

Odde Odde ist ein nordisches Wort für eine in das Meer ragende Landzunge, wie sie auch die Amrumer Nordspitze darstellt.

Optiker
Optiker von Mittelstaedt
Inselstr. 30
25946 Wittdün
Tel. (04682) 961062

Öömrang Ferian Der Öömrang Ferian (Amrumer Verein) befasst sich mit Brauchtums- und Sprach­pflege und ist als regionaler Naturschutzverein Schutz­träger des Naturschutz­gebietes "Amrumer Dünen" und des Landschafts­schutz­gebietes Amrum und Träger des "Öömrang Hüs".

Öömrang Hüs Ein altoriginales Friesenhaus in Nebel, das der Öömrang Ferian erworben und als Museum ausgebaut hat. Im Dachraum finden wechselnde Ausstellungen zu heimataktuellen Themen statt. Das Öömrang Hüs beherbergt auch das Archiv des Vereins, in dem sich zahlreiche Nachlässe und Dokumente befinden. Schon über 500 Paare haben die Möglichkeit genutzt, am Wochenende im Öömrang Hüs zu heiraten.

Pflanzenwelt Die vielseitigen Landschafts­formen der Insel bedingen eine eigenartige, teils seltene Pflanzenwelt.

Für den Besucher sind vor allem die Salzpflanzen an den Stranddünen und am Wattufer interessant. Unter Natur­schutz stehen Stranddisteln, Lungenenzian und Strand­flieder.

Quallen An warmen Sommertagen erscheinen verschiedene Arten von Quallen. Durchweg sind es harmlose Arten, vor allem die blaue Wurzelmundqualle und die deutlich gekennzeichnete Kompassqualle.

Regatta Der Segelsport hat in den letzten Jahren viele Anhänger bekommen. Auch Gäste gehen mit Motor- und Segelyachten im Seezeichen­hafen vor Anker. Im Sommer werden Regat­ten durchgeführt.

Reitsport Reitsport wird auf Amrum ganz groß geschrieben, sowohl von den Insu-lanern selbst als auch von Kurgästen. Die Insel zählt über 120 Pferde und Ponys. Für den Reitsport sind spezielle Wege ausgewiesen. Im Sommer finden für Groß und Klein Ringreiter-Wettbewerbe statt.

Satteldüne Eine Düne westlich von Nebel. Der Begriff Satteldüne bezieht sich jedoch im Sprachgebrauch auf die Kinderfachklinik der LVA am Fuße der Düne. In der Klinik werden Erkrankungen der Atemwege, aber auch die lebensgefährliche Mukoviszidose behandelt.

Schlick Sedimentablagerungen im Watten-meer, ein natürliches Heilmittel.

Schule - Öömrang skuul Die Öömrang skuul wurde 1968 zwischen Nebel und Süddorf gebaut und wird seitdem von allen Inselkindern besucht. Angeschlossen ist eine Realschule. Aber weiterführende Schulen müssen auf Föhr oder auf dem Festland zu entsprechenden Kosten besucht werden. In Wyk unterhält der "Amrumer Verein für betreutes Wohnen" ein Heim für Amrumer Schüler.

Schwimmbad "AmrumBadeland" bei Wittdün in geschlossener Halle mit ganzjährigem Be­trieb, Wellnessbereich und Sauna-landschaft. Gut erreichbar, mit großem Parkplatz.

Seehunde/Kegelrobben Im Seebereich Amrums wimmelt es von rund eintausend Seehunden. Sie ruhen bei Ebbe auf den Sänden im Watt draußen vor der Insel.

Neben den Seehunden halten sich auch die sehr viel größeren Kegelrob-ben bei Amrum auf und lassen sich mittels Ausflugschiffen beobachten. Junge Seehunde (Heuler) werden im Juni/Juli, Jungtiere der Kegelrobben erst im Dezember an den Inselstränden gefunden. In beiden Fällen gilt, die Tiere in Ruhe zu lassen, da sie von ihren Müttern versorgt werden.

Seenotrettungskreuzer Im Jahr 1865 wurde die "Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchi-ger" gegründet, und seitdem gibt es auf Amrum Rettungs­stationen.

Zunächst lagen Ruder­ret­tungs­boote bereit, kurz nach 1900 wurden Motorrettungsboote in Dienst gestellt, und heute liegt ein moderner Seenot­rettungs­kreuzer mit vier Mann Besatzung ständig einsatzbereit im Seezeichen­hafen.

Seevögel Im Sommerhalbjahr brüten auf  Amrum über 12.000 Brutpaare von Seevögeln, Herings-, Silber-, Sturm- und Lach-möwen, Seeschwalben, Austernfischer u.a. Limikolen sowie Eiderenten und Brand­gänse.

Seezeichenhafen Im Ersten Weltkrieg wurde der Seezeichenhafen des Wasser- und Schifffahrtsamtes Tönning erbaut. Durch den Tonnenleger "Johann G. Repsold" werden hier Seezeichen instand gehalten und in den Fahrwassern ausgelegt.

Der Hafen gilt ferner als Station des Rettungskreuzers und als Heimat- und Schutzhafen für Krabbenkutter, Aus-flugsschiffe und Yachten.

Skalnastal Sagenumwobenes Tal südlich der Vogel-koje mit wikingerzeitlichen Grabstätten, die jedoch völlig versandet sind.

Sozialstation (DRK) siehe Link.

Springflut Alle 14 Tage, unmittelbar nach Neu- und Vollmond, stehen, von der Erde aus gesehen, Mond und Sonne in einer Geraden, so dass es zu einer Addition der Anzie­hungs­kräfte kommt. Die Flut steigt etwa eine halben Meter höher als normal, und die Ebbe fällt einen halben Meter tiefer. Eine Springflut hat nichts mit einer Sturmflut zu tun.

Steenodde Seit jeher war die windgeschützte Bucht unter Steenodde ein Hafen- und Ankerplatz. Der heutige Ort wurde jedoch erst im Jahre 1721 gegründet. Zahlreiche vor- und frühgeschichtliche Grabstätten weisen aber auf eine intensive Besiedelung der Steenodder Geesthöhe zwischen der Steinzeit und der Wikingerzeit hin.

Über die 1996/97 erneuerte Mole wird noch ein erheblicher Teil Bau- und Brenn­stoff­lieferungen nach Am­rum abgewickelt.

Strandungsfälle Untiefen und Sandbänke vor Amrum haben bis in die jüngste Zeit zahlreiche Strandungsfälle verursacht. Der "Strandsegen" kam nicht immer ungelegen. Die Trümmer oder Ladungen gestrandeter Schiffe spielten in früheren Jahren im Erwerbsleben der Insulaner eine beachtliche Rolle. Ein letzter großer Strandungsfall ereignete sich Ende Oktober 1998, als der brennende Holzfrachter "Pallas" westlich von Amrum auf Grund geriet. Das Wrack ist noch heute von Amrum aus zu sehen. Besatzungen gestrandeter Schiffe werden seit 1865 durch Amrumer Rettungs­boote gerettet.

Sturmflut Vorgelagerte Sandbänke sowie der Kniepsand bilden einen natürlichen Schutz gegen die Angriffe der Bran­dung von Stürmen aus westlicher Richtung. Große Sturmfluten, z. B. 1962 oder 1976, richteten aber auch auf Amrum beträchtliche Schäden an. Gefahrenpunkte: die Südküste von Wittdün, die Amrumer Deiche, tiefer gelegene Ortsteile von Nebel und die Dünenküste der Nordspitze.

Süddorf Zusammen mit Norddorf das älteste Inseldorf. Urkundlich erstmals erwähnt im Jahre 1464, jedoch sicherlich Jahrhunderte älter. Aus Süddorf stammen zahlreiche Kapitäne und Commandeure, auch das Elternhaus des legendären Hark Olufs steht dort.

Teepunsch Tee mit Köm, gesüßt mit Zucker oder Kandis, ist ne­ben dem Pharisäer eines der nordfriesischen National­getränke.

Uferschutz Durch Busch- und Strandhafer­bepflanzungen an den Stränden von Norddorf und Wittdün, durch Landge­win­nung am Norddorfer Watt oder Sandaufschub – wie 1976 am Witt-düner Strand – wird vom Amt für ländliche Räume Uferschutz betrieben. Auch die Amrumer Deiche und die Wittdüner Strandprome­na­de sind Werke des Küsten­schutzes.

Veranstaltungen Amrum bietet ein vielseitiges Ver-anstaltungsprogramm mit Sport, Spiel, Konzerten, Kino, Diavorträgen, Straßenfesten usw. Fast alle Veranstaltungen werden im wöchentlichen Kalender "Amrum aktuell" bekanntgegeben.

Vogelkoje Frühere Fanganlagen für durchziehende Wildenten, die in die netzüberspannten Seitenarme (Pfeifen) hineingelockt und "gegringelt" wurden. Von 1866 - 1936 fing die Vogelkoje 500.000 Enten. Heute ist die Vogelkoje Vogelfreistätte, Brut- und Rastplatz vieler Vögel, sogar der Graugans.

Vogelschutzgebiet Die Amrumer Nordspitze ist seit 1937 Natur- und Vogel­schutzgebiet. In der Brutzeit sorgt ein Vogel­wart des Vereins Jord­sand für die Bewachung und Be­treu­ung, jedoch finden regelmäßig Füh­rungen statt, um einen Einblick in das Vogel­leben zu vermitteln.

Wald Amrum ist die waldreichste Nordsee-insel. In der Inselmitte wurden rund 180 ha Heide aufgeforstet, vor­wiegend mit Nadelbäumen, aber auch mit Birken, Erlen und Eichen.

Wandelbahn Wittdüner Strand­pro­me­na­de - führt kilometerlang um die Südspitze. Sie wurde in den Jahren 1914-21 als Ufer­schutz­mauer gegen Sturmfluten gebaut und 2004/5 grundlegend erneuert.

Wattenmeer Watt ist jener Teil der Nord­see, der bei Ebbe trocken fällt. Dazu gehört das Watt zwischen Amrum und Föhr, in der Kniepsandbucht bei Wittdün und die Sandwatten vor dem Kniep. Bei Ebbe werden unter sachkundiger Führung Wattwanderungen nach Föhr durchgeführt.

Wanderwege Abseits der asphaltierten Straße ist die Insellandschaft von zahlreichen Wander­wegen erschlossen. Ein ge­kenn­zeichneter Haupt­wan­der­weg führt vom Leucht­turm über Nebel durch Wald und Heide nach Nord­dorf. Landschaftlich reizvoll ist auch der Wanderweg vom Seezeichenhafen bis nach Norddorf.

Wetter Das Wetter ist immer gut, wenn man dazu die passende Kleidung trägt. Oft folgt ein schneller Wechsel zwischen Regen und Sonnenschein.

Wildkaninchen Das Wildkanin­chen, um anno 1230 vom dänischen König Waldemar eingebürgert, ist auf der Insel gebietsweise sehr häufig  vertreten und während der sommerlichen Jagdruhe sehr zutraulich. Wildkaninchen stammen ursprünglich von der Iberischen Halbinsel (Spanien = Land der Kaninchen) und spielten als Wildbret für die Amrumer zeitweilig eine große Rolle.

Wittdün Seit 1890 entstand auf der unbesiedelten Südspitze der Insel der Badeort Wittdün. Gründer war der Kapitän Volkert Quedens, der mit einer Landungsbrücke und einem aus Fertigteilen er­richteten Hotel den Anfang machte. Unternehmermut und eine wechselvolle Entwicklung kennzeichnen die Geschichte Wittdüns. Seit jeher ist das heutige Seebad ganz auf den Gästebesuch eingestellt. Als lebhafter Geschäfts- und Hafenort bildet Wittdün gleichzeitig das Tor zur Insel.

W.D.R. Die Wyker-Dampfschiffs-Ree­derei ist mit ihrer Flotte von kombinierten Passagier- und Autofähren sowie mit Ausflugsschiffen Beherrscher des Seeverkehrs mit Am­rum. Auch der Linien­busverkehr auf der Insel befindet sich in den Händen der W.D.R..

Yachthafen Mit geräumiger Bootshalle und den Seglerbrücken am Seezeichenhafen Wittdün prä­sentiert der "Amrumer Yacht Club" die breite Be­teiligung der Insulaner am Wasser­sport.

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